Firmeninsolvenz - Neuregelungen für Unternehmen

Neuerungen für Firmen im Rahmen von Corona

Meldet ein Unternehmen Insolvenz an, bedeutet dies nicht, dass es automatisch pleite ist.
Die Insolvenzanmeldung soll Firmen helfen, Schulden abzubauen.
Zahlungsfähige Unternehmen können dann profitabel weitergeführt werden.
Klappt dies nicht, kommt es zur Auflösung. Die wirtschaftliche Schieflage eines Unternehmens endet dann letztendlich mit einem Konkurs.

Die eingangs geschilderten Neuregelungen im Konkurs- und Insolvenzverfahren  ergingen vor dem Hintergrund der Corona-Krise. Sie sind jedoch zeitlich nicht beschränkt. Für Unternehmen legte der Staat verschiedene Ausnahmen fest, die nur während der Pandemie bestehen und einer regelmäßigen Befristung unterliegen.

Ein Beispiel hierfür ist die Frist zur Anmeldung der Insolvenz, zu der Unternehmen grundsätzlich verpflichtet sind. Diese Pflicht war bis zum 30. April 2021 ausgesetzt. Hierdurch verhinderte der Staat eine Pleitewelle während der Pandemie. Stattdessen erhielten Unternehmen die Chance, selbst den Schulden zu entkommen und weiter zu existieren.

Ein Insolvenzverfahren bedeutet oft das Ende des gesamten Unternehmens. Diese Regelung gilt grundsätzlich nur, wenn der Insolvenzgrund in einer Überschuldung des Unternehmens besteht. Dies bedeutet, dass das Unternehmen hohe Schulden hat, aber zunächst zahlungsfähig bleibt.

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